Im Oktober möchte ich mich endlich mal wieder dem Thema Sport verschreiben, vor dem ich mich jetzt so lange gedrückt habe. „Waaaaas?“ Schreit der innere Kritiker ganz laut, „Du bist doch noch nicht mal mit allem durch, was du dir für den Entspannungsmonat September vorgenommen hattest“!!

Richtig. Diese bewusste Entspannung hat gut getan, und deswegen möchte ich das auch beibehalten (und noch mindestens einen Blog-Beitrag dazu verfassen). Aber wer sagt denn, dass ich nebenher nicht auch schon das nächste Projekt beginnen kann? … OK, meine To-Do-Liste sagt das … schreit das ganz laut … ist ja gut. Aber nachdem ich mich ja zuletzt auch mit dem Thema Scanner-Persönlichkeit befasst und dabei gelernt habe, dass das nicht nur sehr typisch ist für „Menschen wie mich“, sondern auch einfach ein Wesenszug, den ich mir nicht wirklich abgewöhnen kann, stürze ich mich jetzt einfach wagemutig ins Nächste. So what, so bin ich halt.

Nicht zuletzt stellt sich wahre Tiefenentspannung gern mal nach einem richtig anstrengenden Workout ein. Und der Zeitpunkt ist auch ideal, schließlich tut Sport der Psyche gut, und das kann man angesichts der bevorstehenden dunklen Tage gut brauchen. Mal ganz abgesehen vom Weihnachtsspeck, der sich schon in Startposition bringt, um dann wieder auf die Hüften zu hüpfen. Also ist das jetzt beschlossene Sache, dass ich den Oktober verstärkt dem Sport widme.

Aber was habe ich eigentlich vor?

Es geht darum, in schöner Regelmäßigkeit etwas Bewegung in die müden Knochen zu bekommen. Bedingung ist, dass ich es zuhause machen kann, während das Töchterchen schläft und Sohnemann im Kindergarten ist.

Optionen habe ich genug, denn jeder neue Schub schlechten Gewissens trug in den letzten Jahren weitere Fitnessutensilien in unsere Wohnung (nur, damit dann ein um’s andere Trumm verschmäht in den Keller wanderte, um fortan dort sein Dasein zu fristen). Es wird Zeit, dass diese ungenutzten Gegenständen einigermaßen ausgiebig ausprobiert und dann ihrem endgültigen Schicksal zugeführt werden – entweder Wiederverkauf oder alternativ ein fester Ehrenplatz mit anschließender häufiger Verwendung …1

Zum Einsatz werden also kommen: Sprungseil, Kettlebell, Schwingstab, Fitnessball und -bänder, Mini-Trampolin, außerdem noch diverse Ausführungen von Faszienrollen, ein Buch zum Training nur mit dem Körpergewicht und nicht zuletzt drei Abos für Online-Fitnessprogramme = Videos (drei??? ja, in der Tat, aber um mich ein ganz klein wenig zu verteidigen: eins dieser Abos hat mein Mann abgeschlossen, und eins ist ein reines Yoga-Abo).

Vornehmen werde ich mir insbesondere folgende Problemstellen: Beckenboden, unterer Rücken/Kreuzbein, Ischias bzw. genauer gesagt verspannter Piriformis-Muskel, verspannte Nacken-Schulter-Partie mit viel zu oft nach vorn gerollten Schultern, Bauch/Beine/Po … na ja, und ein bisschen weniger schnell außer Puste kommen wär auch nett. Da wäre ja noch der uralte Heimtrainer, den hätte ich fast vergessen … seufz …

Macht jemand mit? Schreibt mir doch einen Kommentar oder eine E-Mail, ich freu mich!

 

PS: Ich hab schon mal meine alte Jogging-Playlist rausgekramt, mit viel rockiger und poppiger Power für den Motivations-Boost:

 

 

 

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Fußnote:

  1. Das passt auch sehr gut als Vorbereitung für den November, dessen traditionell trübe dunkle Tage ich nutzen möchte, um die Dauerbaustelle Kellerchaos in Angriff zu nehmen …

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