Spritzgebäck mit feiner Orangen-Note. Stammt aus einer alten Rezeptzeitschrift und steht schon lange auf der „Mal ausprobieren“-Liste. Dieses Jahr hab ich’s geschafft und für gut befunden.

Ihr braucht dafür einen Spritzbeutel*, etwas weniger kraftaufwändig geht es mit einer Gebäckpresse, z. B. dieser hier*.
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* kennzeichnet Amazon Affiliate Links (ohne Nachteil für euch,
siehe dazu auch meine About Me-Seite)
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Vorbereitende Arbeiten: Butter aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Nehmt auch gleich die Eier raus, falls ihr sie im Kühlschrank aufbewahrt, denn beim Backen empfiehlt es sich immer, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben.
Gute Tipps für die Aufbewahrung findet ihr hier.

ergibt: Ofen: Backzeit:
3 Bleche 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 10 Min.

Zutaten:

  • 1 Orange
  • 200 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 250 g Mehl
  • 70 g Speisestärke
  • 100 g Kuvertüre
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Zubereitung:

  1. Butter und Zucker cremig rühren.
  2. Orangenschale abreiben und zur Butter-Zucker-Masse geben. Ich kann nur empfehlen, echte Orangenschale statt einfach nur Tüten-Aroma aus dem Backregal zu nehmen – als ich mir damals eine vernünftige Reibe für Zitrusschalen zugelegt hatte, war es eine Erleuchtung, was für einen Unterschied das macht. Diese hier* macht einen sehr feinen Abrieb (wichtig, denn zu grobe Schalenstücke schmecken nicht).
  3. Ei und Eigelbe untermengen.
  4. Mehl und Speisestärke vermischen und drübersieben (wichtig, sonst habt ihr Klümpchen drin!) – ich finde dafür diese Einhandsiebe* sehr praktisch, da man gleichzeitig sieben und rühren kann. Teig rasch zu einer homogenen Masse verkneten (nehmt ab jetzt Knet- statt Rührhaken)!
  5. Ofen vorheizen.1
  6. Kringel auf ein Backblech mit Backpapier spritzen (ich nehm gern Backmatten aus Silikon*, wieder etwas Müll weniger) und ca. 10 Min. backen.
    Der Teig geht nicht nennenswert auf, ihr benötigt also nicht zu viel Abstand zwischen den Plätzchen.
    Bei mir ergab die Teigmenge etwa drei Bleche voll.
  7. Plätzchen auskühlen lassen.
  8. Die Kuvertüre vorsichtig im Wasserbad zum Schmelzen bringen (darauf achten, dass kein Wasser in die Kuvertüre kommt, sonst wird sie krümelig), die Plätzchen zur Hälfte eintauchen und trocknen lassen.

 

Eine entspannte Adventszeit und immer ran an die Plätzchen!

 

PS: Was tun mit der abgeschabten Orange (mal abgesehen von einfach essen)? Wie wär’s damit, sie in einem Ingwer-Curcuma-Shot zu verarbeiten?
Und wohin mit dem restlichen Eiweiß? Kann man z. B. brauchen für Kokosmakronen (in drei Varianten: mit Limette und Cranberries, mein Tipp! Oder klassisch mit Quark bzw. mit Marzipan)
Ansonsten wird Eiweiß auch für Zimtsterne benötigt … Oder noch mehr Plätzchen backen, dabei weiteres Eiweiß sammeln und einen Angel Food Cake backen!
Zu guter Letzt: Eiweiß kann man auch einfrieren, in Eiswürfelbehältern geht das besonders gut und vor allem einfach portionierbar!

Der passende Witz dazu (letzens gesehen auf Pinterest):

Am Freitag gab es Gulasch mit Spätzle. Um den Rest des Gulaschs zu verwerten, habe ich gestern Semmelknödel gemacht. Um die Reste der Semmelknödel zu verwerten, habe ich sie mit Ei & Spinat angebraten. Jetzt ist Spinat über. Aus der Nummer komme ich nie im Leben wieder raus.

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Hier geht’s zu weiteren Plätzchenrezepten und Blog-Beiträgen zum Thema!
Weitere Rezepte findet ihr in meiner kleinen Rezeptesammlung!
Außerdem findet ihr hier alle Blog-Beiträge aus der Kategorie „Gruß aus der Küche“

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Fußnote:

  1. Beim Backen würde ich das Vorheizen grundsätzlich empfehlen (im Gegensatz z. B. zu Aufläufen, die etwas länger im Ofen sind, da spare ich mir das meist). Bezüglich des Timings kann ich natürlich nur einen Anhaltspunkt geben, denn ihr kennt euren Ofen am besten und wisst, wie lang er zum Warmwerden braucht.

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