Steht seit bestimmt schon zwei Jahren bei uns regelmäßig auf dem Speiseplan. Allein steht man dafür schon mal etwas über eine Stunde in der Küche (beim ersten Nachkochen vielleicht auch etwas länger), daher eher ein Gericht fürs Wochenende. Wer kann, spannt seine Mitmenschen beim Schnippeln ein. Schmeckt warm und kalt (und auch am nächsten Tag noch). Leicht scharf durch Chili und Ingwer, lässt sich aber in der Schärfe gut variieren, einfach mehr oder weniger davon verwenden. Wer Koriander nicht mag sollte es mal mit Petersilie probieren, könnte auch gut passen. Die Menge macht drei verfressene oder 4 „normale Personen“ satt.

fertig in: für:
75-90 Min. 3-4 Personen

Zutaten:

  • 300 g Glasnudeln1
  • 500-600 g Hack
  • 3-4 große Karotten
  • 3 rote Spitzpaprika
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumendickes Stück Ingwer
  • 2 Limetten
  • 1-2 Chilis
  • 1 Bund Koriander
  • 5 EL Sojasauce
  • Garam Masala
  • 3 TL Zucker
  • 3-5 TL Brühepulver
  • Salz
  • Pfeffer
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Zubereitung:

  1. Ingwer reiben. (Wer keine vernünftige Reibe hat: Ich kann die hier* empfehlen, die ist ein Traum.)
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    * kennzeichnet Amazon Affiliate Links (ohne Nachteil für euch,
    siehe dazu auch meine About Me-Seite)
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  2. Chilis fein hacken.
  3. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
  4. Karotten und Spitzpaprika in dünne Schnitzel schneiden, dafür ein großes scharfes Küchenmesser hernehmen.2
  5. In einem Wok mit etwas Sesam- oder Rapsöl erst die Karotten anbraten, rausnehmen und in eine Salatschüssel geben, dann das Ganze wiederholen mit den Paprikaschnitzeln.
  6. Hackfleisch im Wok mit etwas Öl scharf anbraten.3
  7. Zucker dazugeben und kurz miterhitzen, bis sich der Zucker gut verteilt und aufgelöst hat.
  8. Garam Masala, Brühepulver, Salz, Pfeffer, Chilis und Ingwer hinzufügen und kurz mitrösten.
  9. Knoblauch durchpressen4 und zugeben, ganz kurz mitrösten, dann alles zum Gemüse in die Salatschüssel geben.
  10. Glasnudeln mit heißem Wasser übergießen, ca. 3 bis 5 Min. ziehen lassen und in gewünschte Länge schneiden.5
  11. Koriander hacken. (Ich zupfe die Blätter nicht mehr mühsam ab, sondern schneide einmal grob die Stängel ab und hacke das dann. Mit dem Stängel- und Blätterrest lässt sich wunderbar Korianderpaste herstellen.)
  12. Etwas Limettenschale abreiben, Saft auspressen.
  13. Hack mit Nudeln, Frühlingszwiebeln, Koriander, Limettensaft und -schale vermengen und mit Sojasauce abschmecken. Nach Belieben mit Garam Masala würzen und ggf. noch mehr Ingwer reinreiben.

 

Wer noch Ingwer übrig hat: Gut dazu passt Ingwerwasser!

Guten Appetit!

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Weitere Rezepte findet ihr in meiner kleinen Rezeptesammlung!
Außerdem findet ihr hier alle Blog-Beiträge aus der Kategorie „Gruß aus der Küche“.

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Fußnoten:

  1. aus Mungobohnen- und Erbsenstärke – aus Reismehl geht aber auch
  2. Oder gleich einen Julienneschneider*, den hab ich mir irgendwann geleistet, nachdem ich doch öfter asiatisch koche, wo Gemüseschnitzel aus dem Wok in jedem zweiten Rezept vorkommen.
  3. Meiner Meinung nach wird’s am besten, wenn man das Hackfleisch vorher kurz durchgeknetet, zu einem Ball formt, im Wok plattdrückt und erst umdreht und zerkleinert, wenn das Fleisch Farbe angenommen hat.
  4. Dass man sich leichter tut, Knoblauch einfach durchzupressen statt mühsam kleinzuhacken und dann tagelang den Geruch an den Fingern zu haben, war damals eine Offenbarung für mich; und nach ein, zwei Schrottpressen aus der 1-Euro-Kruuscht-Kiste hatte ich mit der hier* eine zweite Offenbarung, denn die hat den Namen Knoblauchpresse wirklich verdient; hab ich nun bestimmt schon 10 Jahre.
  5. Bloß nicht versuchen, die Nudeln im trockenen Zustand zerschneiden zu wollen – das hatten wir beim ersten Mal versucht, es ging furchtbar schief und wir haben die Nudeln noch Wochen später aus den entlegensten Winkeln rausgeholt.

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